Kasmandla

 
Gestern hatten wir einen besonderen Besuch!
 
Zwar dieses Jahr coronabedingt ein bisschen anders als sonst (nämlich outdoor), aber dies minderte keinesfalls unser aller Freude!
 
SCHON MAL VOM KASMANDL GEHÖRT?
 
Ein Lungauer Brauchtum der besonderen Art
 
Was ist das für ein Brauch?
Nach Volksüberlieferungen ist das Kasmandl ein kleines Männlein mit eisgrauer Farbe und runzligem Gesicht. Zur Sommerzeit lebt es in den Bergen, wo es sich von Wurzeln und Kräutern ernährt. Im Herbst, wenn der Senner oder die Sennerin zu Martini (11.11.) endgültig von der Alm ins Tal zurückkehrt, kommt das Kasmandl zu den Almhütten, sucht und sammelt was zurückgelassen wurde, von denen es sich den langen Winter hindurch ernährt. Am Vorabend zu Georgi (24.4.) wird das Kasmandl durch Lärm vertrieben. Erst dann betreten die SennerInnen und Bauersleute die Almhütte.
 
Das Kasmandl HEUTE
Bis heute entstand daraus der Brauch des Kasmandlgehens: Am Vorabend von Martini gehen Kinder verkleidet von Haus zu Haus. Sie sprechen Gedichte, singen Lieder von der Alm und verteilen als Dankeschön für Trinkgeld Lungauer Rahmkoch und Schnuraus (gebackene Mäuse).
 
 
Wir freuen uns schon wieder auf euren Besuch 2021!
(Da sind dann wahrscheinlich auch schon zwei kleine Löckerwirt-Kasmandla dabei :) )

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